togopod Max Test

Togopod Max - volle Arbeitshöhe

Vor ein paar Wochen habe ich eine Anfrage bekommen, ob ich das Explorer Max Stativ der Firma togopod testen möchte. So habe ich bei vielen Fototouren im Herbst dieses Dreibein im Einsatz gehabt.

Als ich das Stativ bei mir ankam, war ich als erstes von der Größe positiv überrascht. Ähnlich wie beim Manfrotto Befree lassen sich die Beine andersherum anklappen und dabei den Stativkopf zwischen den einzelnen Beinen „verpacken“. Dadurch hat Stativ im Transportzustand eine extrem kleine Größe von knapp 30 cm.

Togopod Max - zusammengelegt

Das Packmaß im eingeklappten Zustand – genial!

 

Normalerweise befestige ich mein Stativ am Fotorucksack. Das todopod Max ist selbst mit Tasche so klein, dass ich es im Rucksack verstauen kann. Das ist natürlich auch in Sachen Tragekomfort extrem praktisch. Aufgebaut für die Fotografie beträgt die maximale Höhe 135 cm. Das gilt allerdings mit ausgezogener Mittelsäule. Ich fotografiere aus Gründen der Stabilität fast nie mit ausgezogener Mittelsäule, außer die Situation erlaubt es nicht anders. Mit eingefahrener Mittelsäule kommt das Stativ auf eine Arbeitshöhe von 111 cm.

Togopod Max - volle Arbeitshöhe

Togopod Max – volle Arbeitshöhe

Vier abspreizbare Beinsegmente

Das Aluminiumstativ hat 4 Beinsegmente, wodurch es im verpackten Zustand auf diese erstaunlich kurze Länge kommt. Es ist solide gebaut und macht eine stabile Figur. Ich schätze das Dreibein so ein, dass es in der vollen Arbeitshöhe bis etwa Windstärke 4 gut durchhält. Über Windstärke 4 muss man die Höhe verringern und/oder die Beine weiter abspreizen. Dafür hat das togopod Max eine interessante Mechanik: Man zieht einfach die Arretierung für den Winkel heraus, klappt das Bein entsprechend höher an und schiebt die Arretierung wieder hinein. Da das Gewicht auf dem Stativ lagert, sind die Beine so ohne Problem fixiert.

Togopod Max - Beinarretierungen

Beinarretierungen

Was ich sehr angenehm finde ist eine Moosgummihülle an allen drei Beinen. So kann man auch bei kälteren Temperaturen das Stativ ohne Handschuhe gut nutzen.

Drehklemmen für die Beinfixierung

Apropos Beine: diese lassen sich mit Drehklemmen arretieren. Das kenne ich bereits von Sirui, Gitzo und Vanguard. Es funktioniert auch hier problemlos. Die Klemmen haken nicht und halten bombenfest. Nachteil: das Fixieren dauert eben einen Moment länger als mit „herkömmlichen“ Klemmen. Dafür vermeidet man sich die Finger einzuklemmen und kann die Drehklemmen auch mit Handschuhen gut bedienen.

Togopod Max - Drehklemmen

Drehklemmen

Kugelkopf inbegriffen

Die Mittelsäule ist in zwei Stufen ausziehbar, aber dieses Feature kommt für mich wie oben geschrieben nicht in Frage. Das togopod Max kommt mit einem Kugelkopf mit Panoramafunktion daher. Dieser Kopf ist abnehmbar und lässt sich also bei Bedarf gegen einen Anderen ersetzen. Das Kugelkopf ist leichtgängig, wenn auch nicht so smooth wie ich es von meinen Manfrotto Stativen gewöhnt bin. Das Stativ trägt laut Hersteller bis zu 10 kg.

Togopod Max - Kugelkopf

Kugelkopf

Togopod Max - Befestigung der Wechselplatte mit Wasserwaage

Befestigung der Wechselplatte mit Wasserwaage

Zum Lieferumfang gehört außerdem eine Tasche, die einen stabilen Eindruck macht.

Togopod Max - Tasche

Die Tasche ist inbegriffen

Fazit zum togopod Max – Klein, Stabil, Leicht

Ich würde das togopod Max ohne Einschränkung weiterempfehlen. Es hat ein unglaublich kleines Packmaß und ist hauptsächlich für Landschaftsfotografen gedacht. Das Gewicht von 1,1 kg ist sehr angenehm. Die Arbeitshöhe beträgt etwa 111 cm und lädt damit eher zu niedrigeren Fotoperspektiven ein. Ich empfinde das aber nicht als Nachteil, da meine Fotos sehr oft in niedrigen Kamerapositionen entstehen. In der Praxis habe ich beim togopod Max oftmals nur ein oder zwei Beinsegmente benutzt. Die Stabilität ist vollkommen ausreichend. Dazu kommt, dass das Stativ bei Amazon aktuell knapp 80 Euro kostet, was ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bedeutet.

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